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Ein neuer Ort der Begegnung in der schwäbischen Toskana

In Hochdorf beginnen mit dem symbolischen Spatenstich die Arbeiten für den Erlebnispark.

 

Von Michael Banholzer

 

Hochdorf. Fünf Jahre – so lange hat es gedauert, bis aus der Vision für einen Erlebnispark am Pfaffenwald am Rande von Hochdorf etwas Greifbares wurde. Fünf Jahre, die den Ideengebern – zunächst beim TSV Hochdorf, später beim eigens gegründeten Förderverein – einiges an Durchhaltevermögen abverlangt haben. Denn die Zahl der Zweifler, die der Realisierbarkeit der Pläne skeptisch gegenüber stand, war am Anfang groß.
„Ich dachte erst: Das wird nix“, gestand am Freitagnachmittag auch Konrad Epple freimütig ein. Der CDU-Landtagsabgeordnete zeigte sich im Rahmen des symbolischen Spatenstichs samt Hocketse beeindruckt von der Beharrlichkeit des Fördervereinsvorsitzenden Klaus Schuller und seiner Mitstreiter, die trotz Rückschlägen nie aufgegeben hatten. Inzwischen ist Epple von dem Vorhaben überzeugt und schwärmte von der „württembergischen Toskana“, in der die Gemeinde Eberdingen liege und die sicherlich viele Gäste anziehen werde.
Ohne Klaus Schuller wäre aus dem Projekt nichts geworden, war auch Bürgermeister Peter Schäfer überzeugt. Dabei wäre es verständlich gewesen, wenn der Fördervereinschef das Handtuch geworfen hätte. Schließlich, so räumte der Schultes ein, habe auch die Kommunikation mit dem Rathaus nicht immer so schnell funktioniert, wie es sich die Initiatoren des Erlebnisparks gerne gewünscht hätten. Gemeinde und Gemeinderat hätten das Projekt von Anbeginn an begrüßt, so Schäfer. Allein die drohenden Kosten von rund 560 000 Euro habe man seitens der Verwaltung kritisch hinterfragt. „Mehr nicht!“, betonte der Bürgermeister. Den erforderlichen Gemeindeanteil in Höhe von rund 35 000 Euro, der erforderlich war, um in den Genuss einer Förderung durch das EU-Programm Leader Heckengäu (211 000 Euro) zu kommen, habe man dann „sehr sehr gerne eingebracht“. Leader-Geschäftsführerin Barbara Smith sparte ebenfalls nicht mit Lob: „Der Erlebnispark zeigt, wofür Leader steht.“ Und zwar für einen Ansatz „von unten nach oben“, wie es Sabine Kurtz, Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, formulierte. Das Geld kommt nämlich auch vom Land. Es brauche einfache Bürgerinnen und Bürger, die kreative Ideen hätten. Genau das solle mit Programmen wie Leader gefördert werden. Orte der Begegnung zu schaffen, sei „nach der Pandemie“ genau das Richtige. „Das ist aktive Gesundheitsförderung“ – gerade für Kinder.
Letztere sollen ja von den Sport- und Bewegungsmöglichkeiten besonders profitieren. Stellvertretend für die Kinder Hochdorfs gaben Lenno und Mattes Mayer ihrer Freude Ausdruck: „Toll, dass es sowas gibt – einen Platz zum Toben.“ Der im Rahmen der ersten Bautätigkeiten aufgeschüttete Aushub wurde von den jüngsten Gästen der Feier jedenfalls schon mit großer Begeisterung angenommen. Bis Jahresende sollen die Arbeiten beendet sein, so der sportliche Zeitplan. Allerdings sei Baumaterial gerade knapp, sagte Andreas Forster, zweiter Vorsitzender des Fördervereins, am Rande der Veranstaltung. Ein paar Monate Verzögerung seien daher mit entsprechender Genehmigung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe möglich, ohne gleich der Fördergelder verlustig zu gehen. In jedem Fall soll der Erlebnispark im Frühjahr fertig sein.
Zum Gelingen trugen auch zahlreiche große und kleine Spender bei. Rund 190 000 Euro fehlen dem Förderverein aber noch. Einen größeren Betrag hat bereits die Firma SML Car Group beigesteuert. Thomas Hientz, Mitglied der Geschäftsleitung, sagte, man unterstütze gerne ein solches Projekt, das Spaß mache und die Gemeinschaft stärke. „Es ist wichtig, dass man Gewerbetreibende und Kommunalpolitik zusammenhält.“ Daraus könne viel Fruchtbares entstehen. Mit der Spende habe man auch ein Zeichen an andere Unternehmen setzen wollen, solche Projekte zu unterstützen.

 

Langer Weg

·        Erster Kontakt Im Oktober 2016 nehmen die Initiatoren erstmals Kontakt mit der Gemeinde Eberdingen und mit Leader auf.

·        Antrag Im Mai 2017 wird das Projekt erstmals im Eberdinger Gemeinderat vorgestellt. Im Juni stellt der TSV Hochdorf den Projektantrag bei Leader.

·        Wechsel Das Projekt geht im November 2017 vom TSV auf den in Gründung befindlichen Förderverein über.

·        Gründung Der Förderverein Erlebnispark Hochdorf/Enz wird am 18. Januar 2019 gegründet.

·        Zuwendungsbescheid Am 9. April 2021 wird der Zuwendungsbescheid des Regierungspräsidiums zugestellt, es folgt die Beauftragung der Ausführungsplanung.

·        Auftrag Im August 2021 wird ein Generalunternehmer mit dem Bau beauftragt. (red)

 

 

Viele Übungen fallen Corona zum Opfer

Die Eberdinger Feuerwehr holt die verschobene Hauptversammlung 2020 in der Nussdorfer Gemeindehalle nach. Insgesamt 42 Einsätze beschäftigen die Kräfte im vergangenen Jahr. Eugen Rapp wird dabei für 50 Jahre Zugehörigkeit geehrt.
 
Von Michael Banholzer


Nussdorf. Die Dreiergemeinde Eberdingen mag klein sein, für Feuerwehrleute hält sie aber einiges an Abwechslung bereit. Das wurde im Bericht von Kommandant Frank Sattler deutlich, der für das Jahr 2020 mit 42 Einsätzen eine „relativ hohe Zahl“ an Alarmierungen vermelden konnte. Es sei „alles dabei“ gewesen: von mehreren Klein- und Mittelbränden über 18 Technische Hilfeleistungen bis hin zu sieben Gefahrstoffunfällen. Von Großbränden blieben die Kameradinnen und Kameraden immerhin verschont. Es sei kein einfaches Jahr gewesen – gerade auch wegen Corona.

Die Pandemie war der Grund, dass Kommandant Sattler erst jetzt zur Hauptversammlung für das Jahr 2020 in die Gemeindehalle nach Nussdorf einladen konnte. Corona waren darüber hinaus aber auch etliche andere Termine und Übungen des Jahres zum Opfer gefallen – so die geplante Heißausbildung in Altensteig oder das Türöffnungsseminar. Auch der Nachwuchs musste auf einiges verzichten. Laut Jugendfeuerwehrwart Samuel Reyle mussten eine 24-Stunden-Übung, das Sommerferienprogramm, ein Ausflug und die Weihnachtsfeier gestrichen werden. Immerhin konnten vor und zwischen den Lockdowns einige Übungen stattfinden.

Hinsichtlich der Mannschaftsstärke gab es trotz allem nur wenige Veränderungen. 84 aktive Kameradinnen und Kameraden zum 31. Dezember 2020 bedeuteten ein Minus von zwei Kräften: einem Austritt und vier Übertritten in die Altersabteilung standen drei Neueinstellungen gegenüber. Auch ein paar Ehrungen standen für das Jahr 2020 an: Felix Scheck und Steffen Zink wurden für jeweils 15 Jahre aktiven Dienst mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Bronze ausgezeichnet, Heiko Hagdorn erhielt jenes in Silber für 25 Jahre. Und für stolze 50 Jahre Zugehörigkeit wurde Oberfeuerwehrmann Eugen Rapp geehrt.

Bürgermeister Peter Schäfer gab seiner Freude Ausdruck, dass die Hauptversammlung zwar verspätet, aber nun immerhin doch stattfinden konnte. Er überbrachte dabei auch Grüße vom CDU-Landtagsabgeordneten und Ditzinger Brandmeister Konrad Epple, der am Freitag den Spatenstich für den Hochdorfer Erlebnispark besucht hatte (siehe Artikel „Ein neuer Ort der Begegnung in der schwäbischen Toskana“). Schäfer betonte das „Gefühl der Sicherheit und Verlässlichkeit“, für das die Feuerwehr bei der Bevölkerung sorge. Die Ehrenamtlichen setzten ihre körperliche wie auch seelische Gesundheit aufs Spiel, um anderen zu helfen – und das bei stetig steigenden Anforderungen. „Dafür brauchen Sie Know-how und starke Nerven“, zollte der Bürgermeister Respekt.

„Was die Ausrüstung angeht, dürfen Sie die gesamte Verwaltung an Ihrer Seite wissen“, sagte Schäfer und schloss dabei ausdrücklich auch den für Feuerwehrangelegenheiten zuständigen Ordnungs- und Sozialamtsleiter Bernd Unmüßig ein, der an diesem Abend ebenfalls zu Gast war. Laut Unmüßig dürfen sich die Angehörigen der Eberdinger Feuerwehr nun bald auch über das erneuerte Feuerwehrhaus in Hochdorf freuen. Die Arbeiten seien fast abgeschlossen, verriet er am Rande der Veranstaltung. Das Gebäude wurde nicht nur kernsaniert und energetisch auf Vordermann gebracht, sondern hat eine weitere Garage, Schulungsräume und endlich auch moderne, nach Geschlechtern getrennte Sanitäranlagen erhalten. Kosten: eine gute Million Euro.

 

Ehrungen und Beförderungen:

·Bei der Hauptversammlung 2020 wurden folgende Ehrungen vorgenommen: Felix Scheck (15 Jahre aktiver Dienst), Steffen Zink (15 Jahre), Heiko Hagdorn (25 Jahre), Eugen Rapp (50 Jahre Mitgliedschaft).

 

·Befördert wurden: Julia Beck zur Feuerwehrfrau, Gabi Mäule-Wagner zur Feuerwehrfrau, Sabine Zorn zur Feuerwehrfrau, Luka Beyer zum Feuerwehrmann, Mika Raff zum Feuerwehrmann, Lukas Schreiner zum Feuerwehrmann, Samuel Stoll zum Feuerwehrmann, Gorden Kittkowski zum Oberfeuerwehrmann, Georg Mack zum Oberfeuerwehrmann, Lars Rosenkranz zum Oberfeuerwehrmann, Fabian Feucht zum Hauptfeuerwehrmann, Matthias Grözinger zum Hauptfeuerwehrmann, Pierre Preiß zum Hauptfeuerwehrmann, Carsten Willing zum Hauptfeuerwehrmann, Thomas Eitel zum Löschmeister, Kai Lanik zum Brandmeister. (red)

Carsharing in der Gemeinde Eberdingen

Hier finden Sie alle Infos zum e-Carsharing in unserer Gemeinde.

 

www.deer e-carsharing.de

 

Landkreisweite Mitmachaktion - „Auszeit schenken“ für pflegende Angehörige
Netze BW prüft Ausbau der Erdgas-Versorgung in Eberdingen

Netzbetreiber informiert Haushalte über Anschlussmöglichkeiten Eberdingen


Wer schon einmal darüber nachgedacht hat, das Haus ans Erdgasnetz anschließen zu lassen, dem eröffnet sich möglicherweise nun die Chance dazu.

Bedingung: Das Haus muss in der:

Stuttgarter Straße 1 – 45,

Hirschstraße 3 – 13,

Bachstraße 24-36,

Theodor-Heuss-Straße 83 – 105 (nur ungerade Haus-Nr.) und

Wilhelm-Busch-Straße 11 - 33

 

stehen. Denn dort prüft die Netze BW GmbH derzeit den Ausbau ihres Gasnetzes in Eberdingen.

 

Vereinzelt wurde in dem Bereich bereits der Wunsch geäußert, die zukunftsfähige und umweltschonende Energiequelle nutzen zu können. Ob aber eine Erdgasleitung in der Straße verlegt wird, hängt davon ab, wieviel Häuser verbindlich angeschlossen werden sollen. Darum klärt das Unternehmen in den kommenden Wochen zunächst das konkrete Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner. Zu diesem Zweck wird die Netze BW in Kürze die betreffenden Haushalte anschreiben und über die geplante Erweiterung des Gasnetzes und die Anschlussmöglichkeiten informieren.

 

Interessierte können sich auch unter folgender Telefonnummer an die Netze BW wenden: 07150-9137-56265.

Das Nussdorfer Heimatbuch erhältlich ab 31.03.21

Das Nussdorfer Heimatbuch wird am Dienstag, 30.03.2021 angeliefert.

 

Somit kann das Buch ab Mittwoch, 31.03.2021 zu einem Preis von 30,00 € in allen drei Rathäusern zu den üblichen Öffnungszeiten (bitte Termin vereinbaren) erworben werden.

 

Rathaus Nussdorf: 07042 / 980 81 Frau Stollsteimer

Rathaus Eberdingen: 07042 / 799 311 Frau Hornickel

Rathaus Hochdorf: 07042 / 7095 Frau Klaudt

Wichtige Mitteilung der zukünftigen Vordrucke für die Steuererklärung

Wichtige Mitteilung der zukünftigen Vordrucke für die Steuererklärung !

 

Im Rahmen der bundesweiten Bemühungen zur Digitalisierung der Steuerverwaltung lässt das Finanzamt Bietigheim-Bissingen mitteilen, dass sich folgende Änderung ergibt:

 

Die Vordrucke für die Steuererklärung 2020 sind die letztmalig ausgelieferten Formulare für die Auslage bei den Gemeinden/ Kommunen.

 

Bitte beachten Sie umgehend, dass ab dem Jahr 2022 sämtliche Formulare unmittelbar von Ihnen beim Finanzamt Bietigheim-Bissingen abgeholt werden müssen oder Sie Ihren Lohnsteuerjahresausgleich über das Lohnsteuer-Programm „ELSTER“ durchführen sollen.

 

Wir bitten um Beachtung. Vielen Dank.

 

Bürgermeisteramt

Informationen der AVL Ludwigsburg

Wo entsorge ich gebrauchte Gegenstände?


Die AVL nimmt gut erhaltene gebrauchte Gegenstände beim Gebrauchtwaren-Kaufhaus WARENWANDEL in der Maybachstraße 10 in Ludwigsburg-Tammerfeld an. Auch auf den Wertstoffhöfen in Steinheim, in Kornwestheim und Ludwigsburg-Neckarweihingen ist das Abliefern von Gebrauchtwaren möglich.

 

Gebrauchtwaren-Kaufhaus WARENWANDEL

Individuelle Einzelstücke und tolle Schnäppchen aus zweiter Hand finden Sie im Gebrauchtwaren-Kaufhaus WARENWANDEL der AVL in der Maybachstr. 10 in Ludwigsburg-Tammerfeld. Möbel und Gebrauchsgegenstände wie Elektrogeräte, Kinderspielsachen, Dekoartikel, Küchenzubehör oder Fahrräder werden hier vor dem Sperrmüll gerettet und günstig weiterverkauft. Elektrogeräte prüft die AVL vor dem Verkauf auf Sicherheit und Funktionalität. Außerdem gibt es auf alle Gegenstände ein Jahr lang Gewährleistung.

 

Weitere Infos finden Sie unter:

https://www.avl-ludwigsburg.de/privatkunden/warenwandel/